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Samstag, März 19, 2005

BlogMania - what's the Hype?

Unter Weblogs (Blogs) versteht man Web-Tagebücher, welche es Interessierten erleichtern, Content zu publizieren. Meist sind solche Blogs eine Kombination aus Tagebucheintragungen, Gästebüchern, Bildergalerien und Linklisten.


Millionen "Blogger" schreiben täglich über verschiedenste Ereignisse. Dabei entstehen natürlich Schnittmengen derselben, die man als Themen bezeichnen kann. Der Effekt: Die verschiedensten Facetten einer Thematik werden durch die verschiedensten Blogs zum gleichen Thema beleuchtet.

Überblick

Blog Plattformen, die Blogs nach Kategorien listen:
http://www.popdex.com/
http://www.weblogs.com/


Woher kommen Blogs?
In ihrer heutigen Form sind Blogs erstmals zur Zeit des Irak-Krieges vermehrt in Erscheinung getreten. Kriegsbeobachter auf Seiten der USA und des Iraks veröffentlichten die authentischsten Berichte zum Geschehen in Form von Webtagebüchern.
Aufgrund des kontroversionellen und emotionalen Themas, wurde die Möglichkeit, Beiträge zu kommentieren, so enthusiastisch aufgenommen, wie in keinem anderen Web-Kommunikationstool zuvor - der Siegeszug des Bloggens war nicht mehr aufzuhalten.


Was aber macht Blogs so erfolgreich?
Vom Standpunkt der Usability & der Technik aus gesehen:
  • Einfachste Bedienbarkeit, einfache Funktionen, nur bei Bedarf zu erweitern

  • Blog-Applikationen, die von großen Anbietern kostenlos zur Verfügung gestellt werden, erlauben die Eingabe von Inhalten ohne jegliche Kenntnisse von HTML.

  • Ein vorhandener Browser (oft auch nur ein Handy) genügt, um jederzeit, von jedem Ort aus zu publizieren.

  • Eine Auswahl an wohldesignten Vorlagen sorgt für ein harmonisches Erscheinungsbild (im Gegensatz zu "alten" privaten Homepages >$o(

  • Ein technisch perfektes Redaktionssystem steht damit nunmehr jedem User zur Verfügung.

  • Die Verknüpfung von Blogs nach Interessensgruppen sorgt für einen Community-Effekt.

  • Content-Syndication by Feed: Die (meist) eingebaute Möglichkeit, Einträge an andere Sites automatisch zu "liefern" (RSS Feed), sorgt für die rasante Verbreitung einzelner Einträge. Dabei kommen RDF und XML zum Einsatz.
  • Das Abonnieren von "Meta-Publishern" erhöht die "Reichweite" von Blog-Einträgen enorm.

  • Suchmaschinen lieben Blogs. Auch dies führt zu einer Verbesserung der Auffindbarkeit von Blogs samt dazugehöriger Einträge.



Die Technik
Wie große Content Management Systeme basiert auch Blog Software zumeist auf einer Datenbank (oft mySQL) mit dazugehörigen Scripts (oft .cgi oder .php), welche alle Abläufe steuern und sogen. Templates (Vorlagen), die bei Bedarf editiert werden können.

Applikationen, die fremd gehosted werden (die Mehrzahl), stellen dabei Serverleistung & -kapazitäten und entsprechende SubDomains zur Verfügung. Zudem sorgen solche Anbieter auch für eine entsprechende Verbreitung der gehosteten Blogs durch die Einrichtung von Verzeichnissen & Community-Plattformen.
Manche Anbieter (z.B. GOOGLE) erlauben die Einrichtung der Blogs auf UserDomains bei gleichzeitiger Administration durch die Software des Anbieters.

Applikationen, die man selber auf einem eigenen Server installiert, werden mit dazugehörigen Redaktionsoberflächen geliefert.


Die Funktionen
* Einfachste Bedienbarkeit ("wie ein Mailprogramm")
* Inhalte verwalten (Texte, Bilder, Attachments wie PDFs etc.)
* Inhalte kategorisieren
* zeitgesteuertes Publizieren von Inhalten
* automatisches Archivieren von Inhalten
* integrierte Volltextsuche
* Kommentare erlauben oder verbieten
* verschiedene Redakteure
* Erweiterbarkeit (AddOns, PlugIns)


Private or Business?
Blogs haben immer noch den Beigeschmack, nur für privater Anwender von Interesse zu sein. Dieses Vorurteil ist auf dem besten Weg, ausgeräumt zu werden.
Schon der Kauf von blogger.com durch GOOGLE ist ein Hinweis darauf, daß in die Blogger-Szene - auch für den Business-Bereich - große Erwartungen gesetzt wird.
Blogs eignen sich hervorragend für den Einsatz in überschaubaren Projekten und für die Pflege kleiner bis mittlerer Unternehmensauftritte.
Klar ist damit auch, daß für die Betreuung von Unternehmensblogs neue Regeln erstellt werden müssen.
Für den Einsatz in Intranets bieten Blogs ganz neue Aspekte der Kommunikation mit Mitarbeitern.


Was unterscheidet CMS von Blogs?
Auf den ersten Blick nichts, beide Anwendungsarten verwalten Inhalte. Bei näherer Betrachtung hat aber der Zeitpunkt des Blog Hypes dazu geführt, daß gar nicht erst versucht wurde, auf herkömmlichem HTML aufzubauen, sondern daß eigentlich von Anfang an XHTML + CSS zum Einsatz kam. Damit liegt der größte Vorteil von Blogs gegenüber CMS auf der Hand: Hervorragende Accessibility (Barrierefreiheit) durch strikte Trennung von Inhalt & Design.

Der größte Vorteil von Blogs ist aber sicher die einfachste Implementierung in bestehende Internet-Auftritte bzw. Systeme.


Die größten Blog-Anbieter
GOOGLE - http://www.blogger.com/
LiveJournal - http://www.livejournal.com/
Sixapart - http://www.moveabletype.org/

Interessant
WordPress - http://www.wordpress.com/
nucleuscms - http://nucleuscms.org/

Blog Beobachter
technorati - http://www.technorati.com/

Popularity Comparison
Drupal - http://www.drupal.org/



Wohin gehen Blogs?
Einerseits rollen Blog Applikationen den Gedanken von CMS quasi "von hinten auf". Andererseits führt eine Millionen-Nutzergemeinde zu weitreichenden Erkenntnissen über die Nutzung von Redaktionssystemen und damit zu einer sehr differenzierten Weiterentwicklung von CMS.

Es werden in Hinkunft also einerseits Blog-Systeme bis hin zu ECMS ausgebaut werden, andererseits werden die meisten CMS entsprechende Blog-Erweiterungen aufgerüstet werden.

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